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A Jugend weiblich Bezirksmeister

Weibliche A-Jugend wird Meister

Am Samstag, den 23.01.2010, bestritt die weibliche A-Jugend ihren letzten Spieltag.
Mit einem Sieg und einer Niederlage konnten sie sich verdient den Meistertitel holen.
Doch zunächst sah alles gar nicht so rosig aus. Denn der SSV Ulm hatte ein hervorragendes Spiel gegen den SV Ochsenhausen abgeliefert und war an diesem Tag sehr stark.

Bevor es jedoch gegen den SSV Ulm ging, mussten sich auch die VfB-Mädels gegen den SV Ochsenhausen beweisen. Man ging mit 10:3 Punkten in Führung, aber durch  unsinnige Eigenfehler wurde diese Führung leichtfertig wieder aus der Hand gegeben und der SVO kam bis auf einen Punkt heran. Die Spielerinnen merkten, dass dieser Sieg nicht so einfach von der Hand ging und rissen sich am Riemen, so konnten sie den Satz mit 25:17 Punkten für sich entscheiden. Im zweiten Satz, sah es genau gleich aus wie im ersten. Alle dachten nur an das folgende Spiel gegen den SSV und waren nicht mit Konzentration bei der Sache. Denn die Führung, die man sich zu Anfang des Satzes erkämpfte, vergab man wieder am Ende und es stand 20:19 für die Ulmer. Trainer Robert Maier richtete eindringliche Worte an seine Spielerinnen, die wahre Wunder zeigten. Man gewann den Satz mit 25:19 Punkten, dies verdankte man nicht zuletzt der eingewechselten Anja Brehm, die ihre Aufschläge konstant auf die Gegner abzufeuern wusste. Damit war die erste Hürde genommen. Es spielten Carla Smolny im Zuspiel, Kristina Neudert auf Diagonal, Maria-Kristin Tsaktanis und Hannah Dobisch auf Außen und Lilli Greulich und Annika Horn auf Mitte. Auch Youngstar Pia Schmidt (1996) kam zu ihrem ersten Einsatz.
Nun galt es gegen den SSV Ulm einen Satz zu gewinnen, denn dieser würde ausreichen, um den Meistertitel zu holen. Man musste leider auf Außenangreiferin Franziska Weber verzichten, die am Donnerstag leider erkrankte und nicht spielen konnte. Auch Tina Maier und Anja Brehm waren etwas angeschlagen, doch sie konnten im ersten Spiel pausieren und waren nun heiß für das Spiel.

Nun ging es also in das entscheidende Spiel. Alle gingen hochmotiviert und sehr konzentriert in den ersten Satz. Doch der SSV Ulm spielte sehr stark auf und konnte sich gleich zu Beginn eine 9:4 Führung erkämpfen. Die VfBler versuchten wieder ran zu kommen und vor allem Hannah Dobisch machte zu dieser Zeit des Satzes viele wichtige Punkte. Doch der SSV traf ein ums andere mal und lag mit 21:15 in Führung. Das wollten sich die Spielerinnen nicht gefallen lassen und kämpften wie Löwen um jeden einzelnen Ball. Durch tolle Abwehraktionen und starke Angriffe kämpften sie sich auf 22:24 heran, aber es reichte nicht ganz zum Satzgewinn. Diesen Elan wollte man mit in den nächsten Satz nehmen, doch wieder fielen die VfBler in ein Loch und lagen mit 4:8 Punkten hinten. In der Halle herrschte bomben Stimmung und die VfB-Fans unterstützen die Mädels wo sie nur konnten. So kam man auf 11:12 Punkte heran. Ab da hinkten die Mädels mit 2 Punkte Abstand hinterher. Sie zeigten tolle Leistungen und ließen nicht nach, vor allem Maria-Kristin Tsaktanis und Tina Maier holten viele wichtige Punkte. Trotz allem lag man 20:23 hinten. Doch eine Aufschlagserie von Annika Horn gepaart mit spannenden Spielzügen, die die Spielerinnen immer für sich entscheiden konnten, kamen sie mit 24:23 Punkten zurück ins Spiel. Doch sie konnten ihren Satzball nicht vewandeln und der SSV zog gleich. Dennoch erkämpfte man sich den nächsten Satzball und durch einen platzierten Aufschlag von Carla Smolny, den die SSVler nicht verwandeln konnten gewann der VfB den Satz und damit den Meistertitel in letzter Sekunde. Der VfB jubelte ausgelassen und im nächsten Satz durften die jüngeren Spielerinnen ans Werk und nocheinmal zeigen was sie alles gelernt hatten. Vor allem Außenangreiferin Jule Müller zeigte eine sichere Annahme und einen soliden Angriff. Man verlor mit 4:15 Punkten den Tie-Break und damit das Spiel, jedoch kümmerte das keinen mehr 2:1 (22:25, 26:24, 4:15). Im ersten Satz spielten Carla Smolny (Zuspiel), Annika Horn und Anja Brehm (Mitte), Tina Maier und Hannah Dobisch (Außen), Maria-Kristin Tsaktanis (Diagonal). Im zweiten Satz spielten außerdem, Lilli Greulich (Mitte), Jule Müller (Außen) und Pia Schmidt (Mitte).
Trainer Robert Maier war sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge, auch wenn sie mal wieder bis zur letzten Sekunde gewartet haben. Für ihn ging es dann gleich weiter in den nächsten Krimi von Herren 1. Doch auch dieser verlief erfreulich und es wurde ein voller Erfolgstag für die beiden Mannschaften von Robert Maier.

An dieser Stelle gilt ein herzlichen Dank an die zahlreichen und lautstarken Fans die uns in der Keplerhalle unterstützen! Es hat geholfen!

Annika Horn